"Wegwerfmädchen" bester Lindholm-Tatort aller Zeiten

Larissa betrachtet ihre Verletzungen im Waschraum eines Kaufhauses.

Larissa betrachtet ihre Verletzungen im Waschraum eines Kaufhauses. © NDR/Gordon Muehle

10.12.2012 · von Tobias Frauen

10,67 Millionen Zuschauer, sicher auch Dank der immensen Medien-Präsenz von Maria Furtwängler: Der Tatort "Wegwerfmädchen" holte am Sonntag eine Rekord-Quote und kam gut an. Jetzt darf man auf Teil zwei gespannt sein.

Maria Furtwängler hatte ordentlich Werbung gemacht für die erste Doppelfolge der Tatort-Geschichte. Die Darstellerin von Kommissarin Lindholm gab große Interviews im Spiegel, im Hamburger Abendblatt  in der Hörzu, außerdem war sie am Samstag zu Gast bei Markus Lanz und "Wetten, dass...?". Der gewaltige Rummel um den Hannover-Tatort "Wegwerfmädchen" hat Früchte getragen, erst zum zweiten Mal nach dem Debüt "Lastrumer Mischung" knackte ein Tatort mit Charlotte Lindholm die Zehn-Millionen-Marke.

Die Zuschauer bekamen harte Krimi-Kost zu sehen. Die Geschichte um Zwangsprostituierte, die ermordet und in den Müll geworfen werden, war sicherlich nichts für schwache Nerven. Das Echo war jedoch weitgehend positiv, auch wenn die Konzipierung nicht überall auf Verständnis stieß. So fragte etwa "Bild.de": "Warum brauchen wir eine Doppelfolge?", für T-Online ließ dieser Tatort die "Zuschauer frustriert und ratlos zurück".

Der zweite Teil "Das goldene Band" läuft am kommenden Sonntag in der ARD, dort sollen viele Handlungsstränge wieder aufgegriffen werden. Doch auch wer den ersten Teil verpasst hat, kann einschalten:  "Jeder 'Tatort' soll auch für sich selbst stehen können" verspricht Christian Granderath vom NDR.

 > 
Tatort-Blog.de