Vampir-Tatort aus Bremen: Bella Lürsen und Edward Stedefreund

Tatort Bremen: Der Vampir-Krimi "Blut" sorgt für Rätselraten und Diskussionen.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Tatort Bremen: Der Vampir-Krimi "Blut" sorgt für Rätselraten und Diskussionen.

Bei einer Verfolgungsjagd wird Hauptkommissar Stedefreund verletzt.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Bei einer Verfolgungsjagd wird Hauptkommissar Stedefreund verletzt.

Die massiven Verletzungen am Hals der Toten stellen Inga Lürsen und Stedefreund vor ein besonderes Rätsel.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Die massiven Verletzungen am Hals der Toten stellen Inga Lürsen und Stedefreund vor ein besonderes Rätsel.

Am Tatort findet Hauptkommissar Stedefreund das Handy des Opfers und erhält wichtige Hinweise.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Am Tatort findet Hauptkommissar Stedefreund das Handy des Opfers und erhält wichtige Hinweise.

Hauptkommissarin Inga Lürsen recherchiert nach Fällen, bei denen Bissverletzungen eine Rolle gespielt haben.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Hauptkommissarin Inga Lürsen recherchiert nach Fällen, bei denen Bissverletzungen eine Rolle gespielt haben.

Nora Harding und ihr Vater Wolf.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Nora Harding und ihr Vater Wolf.

Wolf Harding und seine Tochter Nora leben zurückgezogen und haben kaum Kontakt zu anderen Menschen.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Wolf Harding und seine Tochter Nora leben zurückgezogen und haben kaum Kontakt zu anderen Menschen.

Nach dem Mord an ihrer Freundin steht Anna Welter (Lilly Menke) unter Schock.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Nach dem Mord an ihrer Freundin steht Anna Welter (Lilly Menke) unter Schock.

Unerwarteter Besuch im Präsidium: Professor Syberberg (Stephan Bissmeier).

© Radio Bremen/Christine Schröder

Unerwarteter Besuch im Präsidium: Professor Syberberg (Stephan Bissmeier).

Die Bremer Hauptkommissare Inga Lürsen und Stedefreund rekonstruieren mit der Kommissarin vom Dienst, Helen Reinders (Camilla Renschke), den Fall.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Die Bremer Hauptkommissare Inga Lürsen und Stedefreund rekonstruieren mit der Kommissarin vom Dienst, Helen Reinders (Camilla Renschke), den Fall.

Anhand der Tonaufnahme des eingegangenen Notrufs versuchen die Hauptkommissare mit einem Polizeitechniker (Thomas Ziesch) den Tathergang zu rekonstruieren.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Anhand der Tonaufnahme des eingegangenen Notrufs versuchen die Hauptkommissare mit einem Polizeitechniker (Thomas Ziesch) den Tathergang zu rekonstruieren.

Viele Spuren, die ins Leere laufen. Die Kommissarin vom Dienst Helen Reinders und Hauptkommissar Stedefreund versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Viele Spuren, die ins Leere laufen. Die Kommissarin vom Dienst Helen Reinders und Hauptkommissar Stedefreund versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren.
29.10.2018 · von Tobias Frauen

Schon wieder ein Experimental-Tatort? Hat Sabine Postel deswegen in einem Interview kürzlich ihren Frust über die Entwicklung der Reihe abgelassen? Der Bremer Fall "Blut" erinnerte zu Beginn an den abstrusen-Horror-Tatort aus Frankfurt vor rund einem Jahr, doch den Machern gelang es, einen zufriedenstellenden Dreh zu finden. Das kam auch bei vielen Zuschauern gut an, die positive Resonanz war deutlich stärker als die Kritik.

Der Tatort "Blut" (Buch und Regie: Philip Koch) schafft den Spagat zwischen Genre-Film und normalem Krimi. Mit einfachen, aber wirkungsvollen Suspense-Elementen wird dem Zuschauer eine Bedrohung suggeriert, die es nach rationalen Maßstäben gar nicht geben kann. Sehr simpel, aber gut gemacht. Zudem suhlt sich der Film lustvoll in Genre-Zitaten, auf Tatort-Level heruntergebrochen. Der Holzpflock ist ein Besenstiel, das düstere Vampir-Schloss ein heruntergekommenes Häuschen, der hinkende Diener ein schwerkranker Mann.

Clever: Die surrealen Elemente entpuppen sich alle im Nachhinein als Träume. Und als Stedefreund (Oliver Mommsen) gebissen wird, steht kurz die Frage im Raum, ob das wirklich die Exit-Strategie kurz vor dem Ende des Bremen-Tatortes sein kann. Stedefreund beginnt, sich zu fragen ob es möglicherweise wirklich Vampire gibt, während Inga Lürsen (Sabine Postel) die Stimme der Vernunft bleibt.

Trotz einiger offener Fragen gelingt es dem Tatort dann, am Ende eine einigermaßen einleuchtende - wenn auch reichlich weit hergeholte - Auflösung zu präsentieren. Ein Fall, der sicherlich nicht jedem liegt, aber eines der wenigen Beispiele wie es gelingen kann, Übernatürliches in einem Tatort zu verpacken. Mit 8,3 Millionen Zuschauern und 23 % Marktanteil ein solides Ergebnis für den vorletzten Tatort mit Lürsen und Stedefreund.

Die besten Kommentare zum Tatort aus Bremen

Nicht nur der Tatort kann aus dem Vampir-Genre zitieren:

Zwischen echtem Gruseln und Gelächter war alles dabei:

Und noch ein gar nicht so abwegiger Gedanke zum Schluss.

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