Tatort "Virus" aus Wien: Gelungener Saisonauftakt

Moritz Eisner und Bibi Fellner ermitteln im Notfall-Gebiet.

Moritz Eisner und Bibi Fellner ermitteln im Notfall-Gebiet. © ORF/Hubert Mican

28.08.2017 · von Tim Sievers

Das war er also, der erste Tatort der neuen Saison! Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und seine Kollegin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) muffelten und grantelten sich gewohnt gekonnt durch die tiefe Provinz der Steiermark. Manch einer mag kritisieren, dass das zugrundeliegende Thema "Flüchtlinge" hinter zuviel Albernheit und schrägen Sprüchen in den Hintergrund gedrängt wurde, doch ein wenig Lockerheit auf diesem schwierigen Gebiet tut allen gut.

Mit 8,26 Millionen Zuschauern – das entspricht einem Marktanteil von 26,4% - konnte "Virus" aus Wien bei den Einschaltquoten ganz klar den Tagessieg für sich beanspruchen. Die ZDF-Schmonze "Jella jagt das Glück" sahen nicht einmal halb so viele Zuschauer.

Wie bei einem Tatort mit den Themen Migration und Flüchtlinge zu erwarten waren die Kommentare in den sozialen Medien leider mal wieder hart an der Grenze zum Erträglichen. Doch neben dem unvermeidbaren AfD-Geheule kristallisierten sich bei Twitter zwei Kernthesen zu diesem Tatort heraus. Erstens: Ich brauche einen Übersetzer. Zweitens: Gebt dem Irren vom Katastrophenschutz (Dr. Klaus Rottensteiner, gespielt von Markus Schleinzer) einen eigene Sendung!

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