Tatort "Blut" - Nichts für schwache Nerven!

Ein Notruf ist bei der Polizei eingegangen. Die Hauptkommissare Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) suchen im Park nach Spuren.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Ein Notruf ist bei der Polizei eingegangen. Die Hauptkommissare Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) suchen im Park nach Spuren.

Eine junge Frau ist in einem Park ermordet worden. Das Bremer Ermittlungsteam sucht am Tatort nach Spuren.

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Eine junge Frau ist in einem Park ermordet worden. Das Bremer Ermittlungsteam sucht am Tatort nach Spuren.

Unzertrennlich und aufeinander angewiesen: Nora (Lilith Stangenberg) und ihr Vater Wolf Harding (Cornelius Obonya).

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Unzertrennlich und aufeinander angewiesen: Nora (Lilith Stangenberg) und ihr Vater Wolf Harding (Cornelius Obonya).

Bei einer Verfolgungsjagd wird Hauptkommissar Stedefreund verletzt.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Bei einer Verfolgungsjagd wird Hauptkommissar Stedefreund verletzt.

Die massiven Verletzungen am Hals der Toten stellen Inga Lürsen und Stedefreund vor ein besonderes Rätsel.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Die massiven Verletzungen am Hals der Toten stellen Inga Lürsen und Stedefreund vor ein besonderes Rätsel.

Am Tatort findet Hauptkommissar Stedefreund das Handy des Opfers und erhält wichtige Hinweise.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Am Tatort findet Hauptkommissar Stedefreund das Handy des Opfers und erhält wichtige Hinweise.

Hauptkommissarin Inga Lürsen recherchiert nach Fällen, bei denen Bissverletzungen eine Rolle gespielt haben.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Hauptkommissarin Inga Lürsen recherchiert nach Fällen, bei denen Bissverletzungen eine Rolle gespielt haben.

Nora Harding und ihr Vater Wolf.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Nora Harding und ihr Vater Wolf.

Wolf Harding und seine Tochter Nora leben zurückgezogen und haben kaum Kontakt zu anderen Menschen.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Wolf Harding und seine Tochter Nora leben zurückgezogen und haben kaum Kontakt zu anderen Menschen.

Nach dem Mord an ihrer Freundin steht Anna Welter (Lilly Menke) unter Schock.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Nach dem Mord an ihrer Freundin steht Anna Welter (Lilly Menke) unter Schock.

Unerwarteter Besuch im Präsidium: Professor Syberberg (Stephan Bissmeier).

© Radio Bremen/Christine Schröder

Unerwarteter Besuch im Präsidium: Professor Syberberg (Stephan Bissmeier).

Die Bremer Hauptkommissare Inga Lürsen und Stedefreund rekonstruieren mit der Kommissarin vom Dienst, Helen Reinders (Camilla Renschke), den Fall.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Die Bremer Hauptkommissare Inga Lürsen und Stedefreund rekonstruieren mit der Kommissarin vom Dienst, Helen Reinders (Camilla Renschke), den Fall.

Anhand der Tonaufnahme des eingegangenen Notrufs versuchen die Hauptkommissare mit einem Polizeitechniker (Thomas Ziesch) den Tathergang zu rekonstruieren.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Anhand der Tonaufnahme des eingegangenen Notrufs versuchen die Hauptkommissare mit einem Polizeitechniker (Thomas Ziesch) den Tathergang zu rekonstruieren.

Viele Spuren, die ins Leere laufen. Die Kommissarin vom Dienst Helen Reinders und Hauptkommissar Stedefreund versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Viele Spuren, die ins Leere laufen. Die Kommissarin vom Dienst Helen Reinders und Hauptkommissar Stedefreund versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren.
27.10.2018 · von Tim Sievers

Die Bremer Hauptkommissare Inga Lürsen und Nils Stedefreund ermitteln in einem unglaublich blutigen Mordfall - "das ist schon an der Grenze dessen, wozu ein Mensch fähig ist", fasst der Pathologe zusammen. Worum geht es in dem gruseligen Vampir-Tatort "Blut", der wenige Tage vor Halloween am Sonntag (28.10.) um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird, genau? Und lohnt sich das Einschalten?

Worum geht's in dem Krimi?

Ein kryptischer Notruf geht bei der Bremer Polizei ein. Kurze Zeit später wird in einem Park die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die massiven Verletzungen am Hals der Toten stellen die Hauptkommissare vor ein besonderes Rätsel. Eine traumatisierte Augenzeugin kann den Ermittlern nur den verstörenden Hinweis "Vampir" liefern.

Während Inga Lürsen Schritt für Schritt die Indizien und Hinweise zusammensetzt, gerät Stedefreund in einen fieberhaften Strudel mystischen Aberglaubens. Als die Ermittler auf Nora Harding (Lilith Stangenberg) und ihren Vater Wolf Harding (Cornelius Obonya) stoßen, überschlagen sich die Ereignisse...

Lohnt sich das Einschalten?

Ja! Allerdings sollte man Horror-Elemente ertragen und vor allem viel Blut sehen können. Denn in diesem Krimi ist tatsächlich das drin, was auch draufsteht. Für zartbesaitetere Zuschauer ist der Film durchaus eine Herausforderung. Immer, wenn die Kamera näher heranzoomt, muss man sich auf das Schlimmste gefasst machen - "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" (1976) und Co. lassen grüßen.

Dass die Vampir-Theorie im Sonntagskrimi irgendwann nicht mehr ganz ausgeschlossen wird, könnte so mancher Zuschauer zwar erst albern finden und damit den Machern dieses ungewöhnlichen Tatorts auch um die Ohren fliegen. Doch die überraschende Wendung am Schluss macht nicht etwa sauer, sondern betroffen. Oder um es mit den Worten von Drehbuchautor und Regisseur Philip Koch (36, "Operation Zucker") zu sagen: "Das übernatürlich aufgeladene Thema Vampirismus wird geerdet und auf eine menschlich-emotionale Facette hinuntergebrochen."

Alles in allem hat Koch genau die richtige Dosierung zwischen den Genres Horror und Drama gefunden. Und für aufmerksame Zuschauer gibt es an den richtigen Stellen auch genau die richtigen Informationen. Sehenswert ist der Krimi zudem, weil die Schauspieler ihre Rollen und Szenen wirklich auf den Punkt bringen - allein die Sequenzen mit dem Vater sind eine gelungene Mischung aus Gruseln und Mitleid. Was will man an einem Sonntagabend mehr?!

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