Super Quote für Wiener Tatort

Der Max, der Moritz und die Bibi. Klingt wie ein Kinderbuch, war aber Tatort.

Der Max, der Moritz und die Bibi. Klingt wie ein Kinderbuch, war aber Tatort. © ARD Degeto/ORF/Allegro Film/Milenko Badzic

09.03.2015 · von Tim Sievers

Beim Österreich-Tatort "Grenzfall" gab es gestern viel zu lachen. Neben einer guten Story (basierend auf einer wahren Begebenheit) durften sich die Zuschauer über die vielen kleinen Sprüche, sarkastischen Anmerkungen und skurile Ausrutscher freuen. Star des Abends war einmal mehr Bibi Fellner (Adele Neuhauser), die sich mit ihrer direkten und oft unbeholfenen Art in die Herzen der Zuschauer spielte. Harald Krassnitzer gab seinen Moritz Eisner gewohnt souverän und auch die Nebendarsteller konnten überzeugen. Vor allem die Archäologin Prof. Thiele-Voss (Andrea Clausen) kam sehr gut an. Bei Twitter wurde eine Fortsetzung gefordert (siehe unten).

Warum sich Drehbuchautor Rupert Henning dazu entschloss, Moritz Eisner und Bibi Fellner einen neuen Assistenten an die Seite zu stellen, bleibt jedoch schleierhaft. Manfred Schimpf ("Mein Name klingt wie ein Imperativ") musste in Wien Akten und Telefon bewachen während die beiden Ermittler das Waldviertel durchforsteten. Ein paar lustige Dialoge konnte er zur Handlung beisteuern, muss aber nicht unbedingt wiederkommen. Moritz und Bibi reichen vollkommen aus, um einen gelungenen Tatort zu inszenieren.

 

Mit 9,59 Millionen Zuschauern (Marktanteil 26,9%) blieb der Tatort "Grenzfall" nur knapp unter der magischen 10-Millionen-Grenze. Für einen Wiener Tatort war es jedoch die höchste Zuschauerzahl seit 1993 - und die beste für das Duo Eisner / Fellner überhaupt. Die beiden entwickeln sich stetig weiter zu echten Garanten guter Unterhaltung am Sonntagabend. Das scheint sich inzwischen bis nach Norddeutschland herumgesprochen zu haben.

Die besten Tweets zum Tatort "Grenzfall"

Kein Tatort ohne Twitter. Was die Internetgemeinde zum gestigen Fall zu sagen hatte haben wir euch wie immer in den Highlights zusammengefasst:

Das zumindest am Anfang beherrschende Thema war erwartungsgemäß der österreichische Dialekt.

Aber nicht nur die Österreicher, auch die Tschechen bekamen bei Twitter ihr Fett weg.

Viele Twitterer waren mit der Handlung überfordert. In welcher Zeit hat jetzt wer mit wem was gemacht??? Doch es gab auch Fans der nicht-linearen Erzählform.

Die Meinungen zur abschließenden Beurteilungen gingen dann auch stark auseinander. Von "langweilig" bis "super" war alles dabei.

Und eine Anregung für den nächsten Tatort war auch noch dabei:

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