So wird der Tatort "Tod und Spiele" aus Dortmund

Ratlosigkeit im Kommissariat. Der junge Zeuge (Cecil Schuster) scheint die Kommissare Pawlak (Rick Okon), Faber (Jörg Hartmann), Bönisch (Anna Schudt) und Dalay (Aylin Tezel) nicht zu verstehen.

© WDR/Thomas Kost

Ratlosigkeit im Kommissariat. Der junge Zeuge (Cecil Schuster) scheint die Kommissare Pawlak (Rick Okon), Faber (Jörg Hartmann), Bönisch (Anna Schudt) und Dalay (Aylin Tezel) nicht zu verstehen.

Die Rechtsmedizinerin Greta Leitner (Sybille J. Schedwill) am Tatort.

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Die Rechtsmedizinerin Greta Leitner (Sybille J. Schedwill) am Tatort.

Die Kommissarin Nora Dalay und der junge Zeuge "Kleinkahn" übernachten auf Isomatten und in Schlafsäcken im Kommissariat.

© WDR/Thomas Kost

Die Kommissarin Nora Dalay und der junge Zeuge "Kleinkahn" übernachten auf Isomatten und in Schlafsäcken im Kommissariat.

Kommissarin Martina Bönisch und Kommissar Peter Faber haben am Tatort einen Hotelschlüssel gefunden. Eine erste Spur?

© WDR/Thomas Kost

Kommissarin Martina Bönisch und Kommissar Peter Faber haben am Tatort einen Hotelschlüssel gefunden. Eine erste Spur?

Die Kommissare Nora Dalay, Martina Bönisch, Jan Pawlak und Peter Faber am Tatort.

© WDR/Thomas Kost

Die Kommissare Nora Dalay, Martina Bönisch, Jan Pawlak und Peter Faber am Tatort.

Martina Bönisch ermittelt verdeckt. Hat Multimillionär Oleg Kombarow (Samuel Finzi) etwas mit dem Fall zu tun?

© WDR/Thomas Kost

Martina Bönisch ermittelt verdeckt. Hat Multimillionär Oleg Kombarow (Samuel Finzi) etwas mit dem Fall zu tun?

Multimillionär Oleg Kombarow hat geschäftlich in Dortmund zu tun. Im Hintergrund die Hotel-Rezeptionistin Stefanie Kogler (Viktoria Mayer).

© WDR/Thomas Kost

Multimillionär Oleg Kombarow hat geschäftlich in Dortmund zu tun. Im Hintergrund die Hotel-Rezeptionistin Stefanie Kogler (Viktoria Mayer).

Verdeckte Ermittlungen: Jan Pawlak und Peter Faber mit dem Leiter des Kampfsport-Studios (Robert Gallinowski).

© WDR/Thomas Kost

Verdeckte Ermittlungen: Jan Pawlak und Peter Faber mit dem Leiter des Kampfsport-Studios (Robert Gallinowski).

Martina Bönisch beschattet den Multimillionär Oleg Kombarow hier zusammen mit einer jungen Russin (Jerina Beqiri) in der Lobby des Hotels.

© WDR/Thomas Kost

Martina Bönisch beschattet den Multimillionär Oleg Kombarow hier zusammen mit einer jungen Russin (Jerina Beqiri) in der Lobby des Hotels.

Kommissar Jan Pawlak im Undercover-Einsatz mit seinem Kampfsport-Trainer Abuzar Zaurayev-Schmidt (Surho Sugaipov) im Boxring.

© WDR/Thomas Kost

Kommissar Jan Pawlak im Undercover-Einsatz mit seinem Kampfsport-Trainer Abuzar Zaurayev-Schmidt (Surho Sugaipov) im Boxring.
05.10.2018 · von Tim Sievers

Nein, die Tatort-Fans müssen am Sonntag bei "Tod und Spiele" keine Krimi-Komödie aus Dortmund fürchten. Das würde nicht zu Faber und Bönisch passen. Dennoch wählten die Macher einen weniger düsteren Anstrich als gewohnt, teilweise sogar mit leicht schwarzem Humor unterfüttert.

Am Sonntagabend gehen die Dortmunder Ermittler Martina Bönisch und Peter Faber im Tatort "Tod und Spiele" wieder einmal gemeinsam auf Verbrecher-Jagd. Doch diesmal in einem leicht veränderten Setting: Wer eine ähnlich düstere Vorstellung wie in den vergangenen Filmen erwartet, wird enttäuscht. Dennoch überzeugt der Film mit einer guten Story, einer gehörigen Portion schwarzem Humor und - wie aus Dortmund gewohnt - mit erstklassigen Schauspielern. Doch der Reihe nach:

Darum geht's

Dieser Tote wäre fast unentdeckt geblieben. Doch die Spurensicherung bestätigt: Es waren die verbrannten Knochen eines Menschen, die am Rande der Stadt in einer Feuerstelle gefunden wurden. Außerdem stellen die Ermittler in der Asche den Schlüssel zu einem Hotelzimmer sicher. Dort entdecken die Kommissare einen vermeintlichen Zeugen: Doch der eingeschüchterte und ausgehungerte Junge versteht offensichtlich kein Wort.

Wer er ist, lässt sich nicht herausfinden. Auch eine Vermisstenanzeige, die passen würde, liegt nicht vor. Derweil kommt die Rechtsmedizinerin Dr. Greta Leitner bei ihren Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass das männliche Todesopfer bereits zu Lebzeiten zahlreiche Knochenbrüche erlitten hatte...

Lohnt sich das Einschalten?

Auf jeden Fall! Nicht nur die eigentliche Geschichte ist spannend und - mit kleinen Einschränkungen - realistisch erzählt, auch die Beziehungen der Kommissare untereinander unterhalten und machen Lust auf mehr. Ein Tatort der Marke "Beste Sonntagabendunterhaltung". Einzig und allein bei den Szenen während der illegalen Kämpfe in der Dortmunder Unterwelt überdrehten die Macher ein wenig. Maskierte Superreiche irgendwo im Ruhrpott, die nach Mord lechzen, sind dann doch ein wenig zu viel des Guten. Der neue Dortmunder Anstrich, mit weniger düsteren Tragödien auch rund um die Ermittler, überzeugt aber. So kann es gerne weitergehen mit Faber und Bönisch!

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