Schweizer Tatort "Kleine Prinzen": Emir und die Detektive

"Kleine Prinzen": Ava Fleury (Ella Rumpf Capron), Schülerin eines Elite-Internats, wurde ermordet.

"Kleine Prinzen": Ava Fleury (Ella Rumpf Capron), Schülerin eines Elite-Internats, wurde ermordet. © ARD Degeto/SRF/Daniel Winkler

14.03.2016 · von Tim Sievers

Heute eröffnet die weltgrößte Computermesse CeBIT in Hannover, Partnerland ist diesmal die Schweiz. Offenkundig scheint es also Schweizer Menschen und Firmen zu geben, die sich mit Technik auskennen. Wir beantragen hiermit offiziell auf dem kleinen Dienstweg, dass sich irgendjemand mal bitte beim Fernsehen meldet und denen erklärt, wie das mit der Synchronisation funktioniert. Bei jedem Luzern-Tatort haben wir uns bislang über dieses leidige Thema aufgeregt, doch gebessert hat sich: gar nichts.

Die Kommissare Reto Flückiger und Liz Ritschard hatten es in ihrem 10. Fall "Kleine Prinzen" mit reichen Gören in einem Elite-Internat zu tun, von denen eine ermordet wurde. Schnell gerieten Scheich-Sohn Fahd (Hassan Akkouch) und sein Bruder Ali Al-Numi (Nadim Jarrar) ins Visier der Ermittler. Und die Ermittler wiederum gerieten in den Sumpf der Diplomatie und der im Luzern-Tatort so oft thematisierten Kuschelei zwischen Politik und Wirtschaft. Ein besonders spannender Fall war das nicht, aber es gab auch schon Schlechteres aus der Schweiz zu sehen.

Quotentechnisch war das Ergebnis von "Kleine Prinzen" gar nicht einmal so übel: 8,78 Millionen Zuschauer schalteten ein, das entspricht einem Marktanteil von 24,2%. Da sind die leidgeprüften Eidgenossen deutlich südlichere Zahlen gewohnt. Mal schauen, wie sich die Einschaltquoten beim nächsten Mal entwickeln, immerhin gab es mit Reto Flückigers geheimnisvoller Liebschaft eine Art Cliffhanger, die in der kommenden Folge wieder aufgegriffen werden dürfte. Eine Art Spannungsbogen im Schweizer Tatort. Seltsam.

Was hatte Twitter zum Tatort "Kleine Prinzen" zu sagen?

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