Sabine Postel kritisiert Entwicklung beim Tatort

Sabine Postel gefällt nicht, wie sich der Tatort entwickelt.

© Radio Bremen/Christine Schröder

Sabine Postel gefällt nicht, wie sich der Tatort entwickelt.
19.10.2018 · von Tobias Frauen

Bald ist Schluss für Sabine Postel als Bremer Tatort-Kommissarin Inga Lürsen auf. Kurz vor dem vorletzten Fall äußert die Schauspielerin in einem Interview mit der Programmzeitschrift "Auf einen Blick" Kritik am Tatort und dessen Entwicklung.

Besonders schlecht weg kommen die Experimental-Tatorte: Auch wenn die Reihe schon immer innovativ gewesen sei, hätten ihr die Experimente der letzten Jahre nicht gefallen, sagte Postel. "Improvisation ist in diesem Format schwierig, selbst mit gestandenen Schauspielern. Und mit Laien finde ich das grenzüberschreitend".

Auch, dass es mittlerweile 22 Ermittler-Teams im Tatort gibt, störe sie. Und dass diese immer jünger werden: "Das Publikum der Öffentlich-Rechtlichen ist ja schließlich keine 20 Jahre alt. Diese Zuschauer wollen keinen Ermittler sehen, der aussieht, als hätte er gerade sein Abitur gemacht. Man muss die Rollen auch so besetzen, dass das etwas ältere Publikum sich damit identifizieren kann."

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