Tatort Wien: Viel Schmäh, viel Lob

Eine Autobombe reißt den vermeintlichen Attentäter und einen Polizisten in den Tod.

© rbb/ORF/Petro Domenigg

Eine Autobombe reißt den vermeintlichen Attentäter und einen Polizisten in den Tod.

"Zwischen den Fronten": Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) müssen sich mit dem Verfassungsschutz herumschlagen.

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"Zwischen den Fronten": Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) müssen sich mit dem Verfassungsschutz herumschlagen.

Polizei? Da lacht der Verfassungschutz nur drüber.

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Polizei? Da lacht der Verfassungschutz nur drüber.

Die Mutter kann sich nicht erklären, warum ihr Sohn in den Anschlag verwickelt ist.

© rbb/ORF/Petro Domenigg

Die Mutter kann sich nicht erklären, warum ihr Sohn in den Anschlag verwickelt ist.

Die eiskalte Frau Warig macht Eisner und Fellner das Leben schwer.

© rbb/ORF/Petro Domenigg

Die eiskalte Frau Warig macht Eisner und Fellner das Leben schwer.

Bald baumelt einer der Verdächtigen tot am Strommast.

© rbb/ORF/Petro Domenigg

Bald baumelt einer der Verdächtigen tot am Strommast.

Fred Michalski (Alfred Dorfer, r.) möchte gerne Innenminister werden und geht dafür über Leichen.

© rbb/ORF/Petro Domenigg

Fred Michalski (Alfred Dorfer, r.) möchte gerne Innenminister werden und geht dafür über Leichen.

Michalski lässt die Arbeit der Polizei gezielt sabotieren.

© rbb/ORF/Petro Domenigg

Michalski lässt die Arbeit der Polizei gezielt sabotieren.

"Iiiiich? Korrupt? Dös kann doch goar ned sein!"

© rbb/ORF/Petro Domenigg

"Iiiiich? Korrupt? Dös kann doch goar ned sein!"

Wenn die Waffe nicht zur Hand ist, tut es für Bibi Fellner auch mal ein Auspuff.

© rbb/ORF/Petro Domenigg

Wenn die Waffe nicht zur Hand ist, tut es für Bibi Fellner auch mal ein Auspuff.
18.02.2013 · von

Ordentliche Quoten, weitgehend positive Resonanz: Mit "Zwischen den Fronten" hat endlich mal wieder ein Tatort überzeugt. Fans können sich jetzt auf die nächsten Wochen freuen!

Ein Quoten-Problem hat der Tatort schon lange nicht mehr. Egal wie hanebüchen der Fall auch sein mag, sonntags um 20:15 Uhr schalten immer  Millionen Menschen ein. Auch der Wien-Tatort "Zwischen den Fronten" langte ordentlich hin, mit insgesamt 8,57 Millionen Zuschauern (22,9 %) waren Moritz Eisner und Bibi Fellner der Top-Events des Abends. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es immerhin noch 2,68 Millionen (17,8 %), das macht Platz zwei hinter dem ProSieben-Spielfilm "Blind Side".

Bei Twitter und Facebook war die Resonanz während des Tatortes weitgehend positiv. Abgesehen von der leichten Überfrachtung der Story und einigen haarsträubenden Textzeilen ("Mein Sohn ist kein Mörder. Er ist ja noch nicht einmal Moslem!") fanden die meisten die Geschichte um einen Anschlag auf die UNO-Konferenz und den Filz in der Wiener Politik durchaus gelungen. Das ist für den Tatort aus Österreich nicht ganz selbstverständlich, doch im Gegensatz zur Schweizer Ausgabe hatte man beim ORF offenbar auf dem Schirm, dass der Film auch woanders ankommen sollte. Und dass, ohne auf die typische Wiener Schmäh und ein wenig Lokal-Kolorit zu verzichten.

Startschuss für "Tatort-Festwochen"

Nach dem kontroversen Debüt beim Saarland-Tatort und den unterirdischen Folgen aus Konstanz und der Schweiz zeigt Wien jetzt also, wie man es besser macht. Der starke und bisweilen auch humorvolle Tatort "Zwischen den Fronten" gibt damit den Startschuss für die nächsten Wochen: Erst der sehr solide Bremer Einsatz "Puppenspieler" im "24"-Look, nach einer Polizeiruf-Pause kommt dann der gespannt erwartete Debüt-Tatort mit Til Schweiger. Auch das zweite neue Team in Hamburg hat noch im Frühjahr seinen ersten Einsatz, außerdem kehrt Carlo Menzinger in "Macht und Ohnmacht" an den Tatort München zurück. Auch die Münsteraner Ermittler Thiel und Boerne sind im März noch im neuen Fall "Summ, summ, summ" zu sehen.

Tatort-Fans können sich also auf die nächsten Wochen freuen, und "Zwischen den Fronten" hat richtig Lust auf weitere Krimi-Highlights gemacht.

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