Tatort Münster: Prahl und Liefers fordern doppelte Gage

Vertragsverhandlungen für den Tatort Münster: Unterschrieben Jan Josef Liefers und Axel Prahl einen neuen Vertrag?

©WDR/Martin Menke

Vertragsverhandlungen für den Tatort Münster: Unterschrieben Jan Josef Liefers und Axel Prahl einen neuen Vertrag?
29.09.2016 · von

Wie die "Rheinische Post" berichtet, laufen derzeit Verhandlungen zwischen dem WDR und den Darstellern des Münster-Tatortes. Mit überragenden Quoten im Rücken haben Axel Prahl und Jan Josef Liefers dem Bericht zufolge eine deutliche Anhebung ihrer Gagen gefordert.

Derzeit verdienen beide laut "RP" etwa 80.000 Euro für den Dreh einer Folge, hinzu kommen die Honorare für Wiederholungen. Unterm Strich kommen so rund 120.000 Euro für einen Tatort zusammen. Für einen neuen Vertrag verlangen Prahl und Liefers aber nun insgesamt 250.000 Euro pro Auftritt.

Die "Rheinische Post" beruft sich auf Quellen aus WDR-Kreisen. Weder der Sender noch Axel Prahl oder Jan Josef Liefers wollten sich zu den Gerüchten äußern. Möglicherweise muss sich auch der WDR-Rundfunkrat mit dem Thema befassen.

Doch was passiert, wenn die Forderungen abgelehnt werden? Bedeutet das das Aus für den Münster-Tatort? Immer wieder hatten Liefers und Prahl betont, nur als Ensemble weitermachen zu wollen. Die beiden sind ohnehin Top-Verdiener, mit dem neuen Deal würden Sie in eine Liga mit Til Schweiger oder Maria Furtwängler aufsteigen. Zum Vergleich: "Alberich"-Darstellerin ChrisTine Urspruch erhält laut dem Artikel nur rund 4.000 Euro pro Münster-Tatort.

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