Tatort holt auch mit Wiederholung den Tagessieg

Von der "Tussi" zur Ermittlerin mit Tiefgang: Vor allem Conny Mey (Nina Kunzendorf) glänzt im Frankfurt-Tatort "Es ist böse".

© HR/Johannes Krieg

Von der "Tussi" zur Ermittlerin mit Tiefgang: Vor allem Conny Mey (Nina Kunzendorf) glänzt im Frankfurt-Tatort "Es ist böse".

"Es ist böse" - damit meint Frank Steier (Joachim Król) vor allem den blutigen Tatort.

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"Es ist böse" - damit meint Frank Steier (Joachim Król) vor allem den blutigen Tatort.

Mit nur sehr wenig Anhaltspunkten müssen Steier und Conny Mey (Nina Kunzendorf) den Mörder einer Prostituierten finden.

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Mit nur sehr wenig Anhaltspunkten müssen Steier und Conny Mey (Nina Kunzendorf) den Mörder einer Prostituierten finden.

Begleitet werden sie vom schmieringen Erik Seidel (Peter Kurth), der mit Conny Mey noch eine Rechnung offen hat.

© HR/Johannes Krieg

Begleitet werden sie vom schmieringen Erik Seidel (Peter Kurth), der mit Conny Mey noch eine Rechnung offen hat.

Als noch ein zweiter Mord geschieht, gleitet der Fall dem Team langsam, aber sicher aus der Hand.

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Als noch ein zweiter Mord geschieht, gleitet der Fall dem Team langsam, aber sicher aus der Hand.

Frank Steier versucht es mit Analyse der Details...

© HR/Johannes Krieg

Frank Steier versucht es mit Analyse der Details...

...während Conny Mey auf eigene Faust loszieht.

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...während Conny Mey auf eigene Faust loszieht.

Ins Visier gerät der Ex-Mann des ersten Opfers, Markus Förster (Uwe Bohm).

© HR/Johannes Krieg

Ins Visier gerät der Ex-Mann des ersten Opfers, Markus Förster (Uwe Bohm).

Der Fall wird zu einer Zerreissprobe für die Frankfurter Tatort-Kommissare.

© HR/Johannes Krieg

Der Fall wird zu einer Zerreissprobe für die Frankfurter Tatort-Kommissare.

Besonders Conny Mey steigert sich immer mehr in die Ermittlungen hinein und droht, die professionelle Distanz zu verlieren.

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Besonders Conny Mey steigert sich immer mehr in die Ermittlungen hinein und droht, die professionelle Distanz zu verlieren.
01.07.2013 · von

Mit 6,94 Millionen Zuschauern und einem Anteil von 21,4 % ließ der Tatort die Konkurrenz zwar hinter sich, wurde aber dicht gefolgt von der Inga-Lindström-Schmonzette im ZDF. Bei der "werberelevanten" Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren hingegen sah das ganz anders aus: Lindström unter "ferner liefen", der Tatort auf Platz zwei (1,84 Mio., 14,5%) hinter "X-Men". Diese Diskrepanz zeigt einmal mehr, dass der typische Tatort-Gucker eher älteren Semesters ist. Knapp unter sieben Millionen Zuschauer sind zudem deutlich weniger als der Saison-Durchschnitt von über neun Millionen.

Zwar wurde die Sommerpause großflächig angekündigt, doch als erste Wiederholung hatte die ARD mit dem dritten Fall von Frank Steier (Joachim Król) und Conny Mey (Nina Kunzendorf) ein echtes Kleinod ausgegraben. Die letzten Erstausstrahlungen aus Leipzig und Konstanz waren qualitativ jedenfalls deutlich schwächer als der Frankfurt-Tatort von 2012. Umso deutlicher wurde beim Anschauen der Wiederholung, was für ein großer Verlust der Abgang von Nina Kunzendorf und Joachim Król ist.

Die Geschichte um eine Mordserie an Frankfurter Prostituierten kam auch bei den Tatort-Twitterern gut an, obwohl eine deutlich geringere Beteiligung als sonst spürbar war. Auch die sonstige Kritik war durchgehend positiv. Hier hat die ARD ein gutes Händchen bei der Auswahl der Wiederholung getroffen. Auch in der nächsten Woche gibt es mit dem Münchener Tatort "Jagdzeit" einen durchaus guten Tatort!

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