Tatort "Franziska": Regisseur verärgert über späten Sendeplatz

Beim letzten Einsatz von Franziska Lüttgenjohann (Tessa Mittelstaedt) gibt es noch einmal Ärger.

@ HR/WDR/Uwe Stratmann

Beim letzten Einsatz von Franziska Lüttgenjohann (Tessa Mittelstaedt) gibt es noch einmal Ärger.
26.08.2013 · von

Tatort-Regisseur Dror Zahavi ist sauer über die Verbannung seines Kölner Tatorts "Franziska" aus der Hauptsendezeit (wir berichteten). Gegenüber der "Bild am Sonntag" sagte Zahavi, er fände es "nicht erfreulich, dass 'Franziska' erst so spät ausgestrahlt wird". "Es kommt mir so vor, dass nicht immer mit gleichem Maß gemessen wird. Bei jedem anderen Sender hätte der Film auch um 20:15 Uhr gezeigt werden dürfen.", so der Regisseur weiter.

Die ARD hatte angekündigt, den kommenden Kölner Tatort "Franziska" nicht auf dem gewohnten Sendeplatz um 20:15 Uhr am Sonntagabend zu senden, sondern erst nach 22:00 Uhr. Grund dafür sei die Einschätzung der Verantwortlichen beim WDR, die befürchten der Tatort sei zu brutal für den frühen Abend. Aus Jugendschutzgründen werde der Tatort erst dann gezeigt, wenn keine Kinder mehr zusehen.

Im Internet erntet diese Entscheidung unterdessen viel Häme und Unverständnis. Die "Welt" befürchtet sogar, dass der Tatort an diesem Tag den Sendeplatz mit Günther Jauch tauschen könnte. Und das sei dann wirklich brutal.

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