Tatort erhält Ehren-Grimme-Preis

Der Tatort erhält 2014 den Ehren-Grimme-Preis, außerdem sind zwei Folgen aus Kiel und Wien nominiert.

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Der Tatort erhält 2014 den Ehren-Grimme-Preis, außerdem sind zwei Folgen aus Kiel und Wien nominiert.
29.01.2014 · von

Der Tatort ist beim Grimme-Preis ein Stammgast, nahezu in jedem Jahr wird mindestens eine Folge für den angesehenen Medien-Preis nominiert. 2014 wird die Reihe als Ganzes geehrt: Der Tatort bekommt den Ehrenpreis der Grimme-Jury, gestiftet vom Deutschen Volkshochschul-Verband. Dieser begründet den Preis so: "Ein Programmformat, das in hervorstechender Art und in vorbildlicher Kombination von prägenden Merkmalen und Eigenschaften das deutsche Fernsehen über viele Jahrzehnte lang bereichert hat und mit unterhaltender Aufklärung zu einem einzigartigen Fixpunkt im Programm geworden ist." Erst im November war Tatort-Erfinder Gunter Witte mit einem Bambi ausgezeichnet worden.

Daneben sind im Bereich Fiktion/Spezial noch zwei Tatorte des abgelaufenen Jahres für den Grimme-Preis nominiert: "Angezählt" aus Wien und "Borowski und der Engel" aus Kiel. Der Wiener Tatort wurde am 15. September ausgestrahlt, Moritz Eisner (Moritz Eisner) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) klären dabei den Mord an einer bulgarischen Zwangs-Prostituierten auf. Der nominierte Tatort aus Kiel vom 29. Dezember galt für viele Zuschauer als einer der besten des Jahres 2013. Borowski (Axel Milberg) gerät darin an eine vermeintliche Heldin, deren Lügengerüst immer abenteuerlicher wird, bis es zusammenfällt.

Allerdings ist die Konkurrenz für die beiden Tatorte groß: Unter anderem sind auch die gefeierten TV-Filme "Alaska Johansson", "Der Minister", "Mord in Eberswalde" sowie die Serien "Weissensee" und "Unsere Mütter, unsere Väter" nominiert.

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