Schimanski hört auf

Mit einer Liebeserklärung an Horst Schimanski möchte Götz George die Figur verabschieden.

© imago/Sven Simon

Mit einer Liebeserklärung an Horst Schimanski möchte Götz George die Figur verabschieden.
17.10.2014 · von

"Ich möchte gerne nach 65 arbeitsreichen Jahren Feierabend machen", sagte Götz George in einem Interview mit der WAZ. Das bedeutet auch das Ende für den legendären Schimanski. Doch für seine wohl bekannteste Rolle hat George schon genau Vorstellungen, wie sie abtreten soll.

29 Tatorte zwischen 1981 und 1991, anschließend noch 17 eigenständige Filme, dazu legendäre Sprüche und die sagenumwobene Armee-Jacke: Schimanski ist Fernsehgeschichte. Was mit einem lauten "Scheiße!" in "Duisburg-Ruhrort" begann, soll still enden, wenn es nach George geht. "Ich habe immer gesagt, 'Schimanski' tritt leise ab", so der 76-Jährige. "Was wäre ein würdiges Ende für eine solch überbordende Figur? Ein 'Coitus interruptus' in der Kneipentoilette?"

 

Der bislang letzte Schimmi-Krimi "Loverboy" lief Ende 2013, ein neuer Film soll laut WAZ bereits in Vorbereitung sein. Auch wenn Götz George von diesen Plänen noch nichts weiß, ist kaum vorstellbar, dass Schimanski nicht einen angemessenen Abschied bekommt.

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