"Im Schmerz geboren" räumt Filmpreise ab

Nicht nur die Zuschauer waren begeistert, auch in Sachen Filmpreise räumt "Im Schmerz geboren" mit Ulrich Matthes und Ulrich Tukur ab.

© HR/Philip Sichler

Nicht nur die Zuschauer waren begeistert, auch in Sachen Filmpreise räumt "Im Schmerz geboren" mit Ulrich Matthes und Ulrich Tukur ab.
26.11.2014 · von

Schon bevor er am 12. Oktober ausgestrahlt wurde, hatte "Im Schmerz geboren" beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen und beim Münchener Filmfest Preise gewonnen. Zuschauer und Kritiker überboten sich gegenseitig in ihren Lobeshymnen, nun räumt der Tatort mit Ulrich Tukur als LKA-Ermittler Felix Murot weiter ab.

Am Wochenende wurde der Krimi mit Western- und Tarantino-Anleihen beim Fernsehfilm-Festival in Baden-Baden gleich mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Unter anderem gab es den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, in der Begründung dazu überschlägt sich die Jury mit Lob: "Das wahnwitzige Duell zwischen dem Kommissar (Ulrich Tukur) und seinem rachedurstigen Antagonisten (Ulrich Matthes) wird niemand vergessen", finden die Juroren. "Der Film ist spielwütig, er fordert heraus, er will seinen Spaß, aber auch blutigen Ernst, er ist Oper, Tanz, Scherz, Ironie, Bastard, Comic, Zitatmaschine und dann doch wieder - im Kern - eine tragische Geschichte von misslingender Freundschaft und Liebe".

 

Auch beim 3sat-Zuschauerpreis, der am vergangenen Wochenende verliehen wurde, landete "Im Schmerz geboren" ganz vorne. Im Rahmen des Wettbewerbs wurde der Film nochmals gezeigt und von Jury und Zuschauern zum besten TV-Ereignis des Jahres gewählt. Außerdem erhielt die für den Tatort zuständige Fernsehspiel-Chefin des Hessischen Rundfunks, Liane Jessen, den Hans-Abich-Preis für "besondere Verdienste im Bereich Fernsehfilm".

 

 

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