"Grenzfall": Wien-Tatort spielt im Prager Frühling

Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) stoßen im neuen Wien-Tatort auf einen Mord während des Prager Frühlings.

© rbb/ORF/Petro Domenigg

Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) stoßen im neuen Wien-Tatort auf einen Mord während des Prager Frühlings.
19.06.2014 · von

Noch bis Mitte Juli wird in Österreich ein neuer Tatort gedreht. In Wien und in Niederösterreich müssen Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) den Mord an einem tschechischen Touristen aufklären.

Bei den Ermittlungen im österreichisch-tschechischen Grenzgebiet stoßen Oberstleutnant Eisner und Major Fellner auf einen weiteren ungeklärten Todesfall: 1968, kurz nach der Niederschlagung des Prager Frühlings, verschwand ein Österreicher im Grenzfluss Thaya. Hatte sein Tod etwas mit dem Eisernen Vorhang zu tun?

Im Waldviertel treffen Eisner und Fellner auf Max Ryba, den Sohn des Toten. Schnell wird klar, dass der neue Mord und der lang zurückliegende Todesfall etwas miteinander zu tun haben. Die Ereignisse von 1968 wirken bis heute nach.

Regie bei "Grenzfall" führt Rupert Henning, er schrieb auch das Drehbuch. Ausgestrahlt werden soll der Fall 2015. Nachdem Eisner in "Unvergessen" in eine alte Grenz-Geschichte aus der Nazi-Zeit eingetaucht war, folgt nun an anderer Stelle ein weiterer Ausflug in die Geschichte. Die ohnehin starken Wien-Tatorte waren zuletzt immer dann am besten, wenn sich die Wiener mit ihrer Schmäh in die Provinz begaben. Auch die Story von "Grenzfall" klingt in der ersten Zusammenfassung hochspannend (für diese Formulierung zahlen wir auch in die Markus-Lanz-Phrasenkasse ein) - wir sind gespannt!

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