Franken-Tatort: Mega-Quote zum Auftakt

Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel, r.), Felix Voss (Fabian Hinrichs, m.) und Spurensicherer Michael Schatz (Matthias Egersdörfer, l.) bilden das Team am neuen Tatort Franken.

© BR/Felix Cramer

Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel, r.), Felix Voss (Fabian Hinrichs, m.) und Spurensicherer Michael Schatz (Matthias Egersdörfer, l.) bilden das Team am neuen Tatort Franken.

Felix Voss ist kaum in Nürnberg angekommen...

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Felix Voss ist kaum in Nürnberg angekommen...

...da gibt es auch schon Arbeit: Christian Ranstedt (Philippe Brenninckmeyer) wurde beim Liebesspiel erschossen.

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...da gibt es auch schon Arbeit: Christian Ranstedt (Philippe Brenninckmeyer) wurde beim Liebesspiel erschossen.

Kennenlernen neben Leichen: Voss, Schatz, Ringelhahn und Assistentin Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheidt).

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Kennenlernen neben Leichen: Voss, Schatz, Ringelhahn und Assistentin Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheidt).

Die Witwe des Toten (Jenny Schily) steht unter Schock...

© BR/Felix Cramer

Die Witwe des Toten (Jenny Schily) steht unter Schock...

...während die Kommissare die geheimen Forschungen von Ranstedt unter die Lupe nehmen.

© BR/Felix Cramer

...während die Kommissare die geheimen Forschungen von Ranstedt unter die Lupe nehmen.

Das gibt gleich eine dicke Ansage von Polizeipräsident Dr. Kaiser (Stefan Merki).

© BR/Felix Cramer

Das gibt gleich eine dicke Ansage von Polizeipräsident Dr. Kaiser (Stefan Merki).

Die Nachbarin der Ranstedts (Ulrike C. Tscharre) ist ebenfalls sehr mitgenommen von dem Mord.

© BR/Felix Cramer

Die Nachbarin der Ranstedts (Ulrike C. Tscharre) ist ebenfalls sehr mitgenommen von dem Mord.

Wie schlägt sich das neue Tatort-Team in Franken bei seinem Debüt?

© BR/Felix Cramer

Wie schlägt sich das neue Tatort-Team in Franken bei seinem Debüt?
13.04.2015 · von

Am Ende haben wir gelernt, dass es in Nürnberg früher mal Weltunternehmen gab, während heute fürs Militär geforscht wir. Wir haben endlose Fahrten durch die Häuserschluchten und Unterführungen der fränkischen Metropole miterlebt und konnten unsere Ohren an den lokalen Dialekt gewöhnen. Lokalkolorit gab es also mehr als genug, die Tatort-euphorisierte Region wird entsprechend stolz sein.

"Der Himmel ist ein Platz auf Erden", der lang erwartete Debüt-Tatort des neuen Teams, schlug aber auch bundesweit voll ein: 12,11 Millionen Zuschauer und 33,7% bedeuten Platz drei hinter Münster und Til Schweiger (14-49: 3,72 Mio.; 26,9%). Im Gegensatz zu manch anderem Tatort ist diese Knaller-Quote durchaus verdient. Die Figuren sind gut gespielt und haben auch - große Erleichterung - ohne einen Rucksack voller persönlicher Probleme genug Profil, um dauerhaft interessant zu sein.

 

Wie toll wäre es, den leicht tapsigen Felix Voss (Fabian Hinrichs) und die schlagfertige Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) mal in einem wirklich spannenden Fall zu sehen? Beim Auftakt ist der Fall leider komplett hanebüchen. Der liebestolle Jüngling im Streber-Look, der am Ende als Täter präsentiert wird, ist da wenig überzeugend, genau wie manch andere Wendung.

Die Twitter-Gemeinde teilte sich bei der Beurteilung etwa 80 zu 20. Der Großteil war ebenfalls sehr angetan vom Franken-Tatort, doch nicht bei allen traf das neue Nürnberger Team den Geschmack. Zu den Highlights zählte vor allem Matthias Egersdörfer, der als Forensiker Michael Schatz in breitem Fränkisch herrlich umständlich das Wort "Sex" vermied ("...des dodale Ineinander zweier Menschen..."), um gleich darauf zuzugeben, er habe dazu "...so a eroddische Sendung..." gesehen.

Fazit: Sehr viel richtig gemacht, sehr gute Ansätze. Das nächste Mal dürfen die tollen Schauspieler dann aber gerne einen Fall lösen, der halbwegs plausibel konstruiert ist. Der zweite Franken-Tatort wird übrigens im Sommer unter anderem in Würzburg gedreht, gezeigt wird er dann im Frühjahr 2016!

Die besten Tweets zum Franken-Tatort

Nachdem geklärt war, dass man neben #Tatort auch phonetisch korrekt unter #Dadord twittern konnte und die erste Begeisterung mitgeteilt worden war, kam vor allem das Bayern-Bashing im Rest der Republik bestens an.

Dann: Lob für Inszenierung und Kamera, so manch einer fühlte sich an große Namen erinnert.

Ungefähr zur Halbzeit drohte die große Weltpolitik kurzzeitig, die Twitterer vom Tatort abzulenken...

...doch man war schnell wieder bei der Sache. Kein Wunder, denn wenn zwischen all den schweigenden und amourös äußerst aktiven Franken jemand mal was sagte, dann auch gerne SEHR, SEHR LAUT!

Die meisten waren aber trotz kleiner Schwächen sehr angetan von dem, was Regisseur und Autor Max Färberböck da in Nürnberg gefilmt hat.

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