Tatort: Sein letzter Wille

Sein letzter Wille
Tatort Infos
Episode
203
Ermittler
Sender
SDR
Erstausstrahlung
04.04.1988
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Tatort: Tatort: Sein letzter Wille (203) aus Stuttgart - Tatort-Blog
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Die Handlung

Am Marktplatz in Führstadt liegt die Musikalienhandlung von Herrn Kissling. Es ist ein alteingeführtes Geschäft, seit Generationen im Familienbesitz, es liegt ideal und nimmt das Parterre eines schönen alten Fachwerkhauses ein, das auch dem Herrn Kissling gehört. Und damit beginnt das Elend. Eine große überregionale Baugesellschaft hat, bis auf das Haus Kisslings, alle Häuser im näheren Umfeld erworben und möchte hier eine Ladenpassage errichten, die den Ansprüchen von heute genügt.

Kissling legt sich quer. Er ist ein rechter Michael Kohlhaas, ihm geht's offensichtlich mehr ums Rechthaben als um städtebauliche Qualitäten und wirtschaftliche Vernunft. Logisch, dass er sich mit solchem Verhalten keine Freunde macht. Selbst seine Frau zöge es vor zu verkaufen. Kissling fühlt sich verfolgt und terrorisiert. Der Stuttgarter Kommissar Schreitle wird abgestellt, um am Ort zu recherchieren, was an den Anschuldigungen Kisslings dran ist. Vieles scheint der übersteigerten Phantasie eines fanatischen Rechthabers zu entspringen. Aber manches lässt sich nicht wegdiskutieren: Ein demolierter Laden ist ein demolierter Laden. Ohne große Begeisterung macht Schreitle sich dran, nach den Veranlassern des Drucks auf Kissling zu forschen. Für ihn bleibt der Mann ein Querulant. Wenn er gescheit wäre, würde er verkaufen. Aber er will ja nicht gescheit sein, er will Recht haben. Bis Kissling eines Abends tot in seinem Laden liegt...

Die Schauspieler

Kommissar Georg-Thomas Schreitle
© ARD
Kommissar Georg-Thomas Schreitle
Horst Michael Neutze
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Frau Liebmeier
Christine Wodetzky
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Frau Kissling
Gisela Zülch
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Schneider
Peter von Strombeck
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Lachmann
Arnulf Schumacher
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Kissling
Günter Mack
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Katsche
Dirk Galuba

Die Filmcrew

Regie: Hartmut Griesmayr
Drehbuch: Hartmut Grund, Felix Huby
Kamera: Charly Steinberger

Zuschauer und Quoten

Quote bei der Erstausstrahlung: 28,0% (10,60 Mio. Zuschauer).
Unter allen Tatorten ist das der 303. Platz.
Unter allen Tatorten aus Stuttgart ist es der 24. Platz.

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