Tatort: Machtlos

Machtlos
Tatort Infos
Episode
858
Stadt
Ermittler
Sender
RBB
Erstausstrahlung
06.01.2013
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Tatort: Tatort: Machtlos (858) aus Berlin - Tatort-Blog
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Die Handlung

Benjamin Steiner, Sohn einer reichen Bankiers-Familie, wird entführt. Die Kommissare Till Ritter (Dominic Raacke) und Felix Stark (Boris Aljinovic) fragen sich, ob der Entführer es nur auf den Reichtum der Familie Steiner abgesehen hat oder es eine persönliche Verbindung gibt. In einem Video fordert der Entführer 500.000 Euro, die auf dem Berliner Alexanderplatz übergeben werden sollen. Außerdem soll es eine zweite Forderung geben, die erst später bekannt gegeben werde.

Bei der Übergabe verteilt der Empfänger das Geld auf dem Platz und lässt sich anschließend von den Berliner Tatort-Kommissaren festnehmen. Schnell finden Ritter und Stark seine Identität heraus: Es handelt sich um den Obdachlosen Uwe Braun, der nun weitere zehn Millionen Euro fordert. Er droht, dass der entführte Junge in seinem Versteck langsam verdursten werde, weil die Wasservorräte dort begrenzt seien. In den Augen einer Polizeipsychologin handelt Braun sehr bewusst und ist nicht als Psychopath zu betrachten. Auch Apelle an sein Gewissen als Vater bleiben erfolglos.

Bankier Herrmann Steiner erkennt unterdessen in Uwe Braun einen ehemaligen Kunden, mit dem es vor über 20 Jahren einen erbitterten Streit gab. Braun wollte ein Patent anmelden und eine Firma gründen und nahm deswegen bei Steiner einen Kredit auf. Als dieser gekündigt wurde, verlor Uwe Braun nicht nur seine Firma, sondern auch seine Familie und seine Wohnung und wurde Alkoholiker.

Ritter und Stark überreden Brauns entfremdeten Sohn dazu, auf seinen Vater einzuwirken. Dieser erklärt, mit der Erpressung des Bankers ein Zeichen setzen zu wollen. Als Frau Steiner, Benjamins Mutter, gegenüber Uwe Braun offenlegt, wie lange sie und ihr Mann sich ein Kind gewünscht haben, lenkt Braun ein und verrät das Versteck des Jungen. Frau Steiner verspricht im Gegenzug, die geforderten zehn Millionen Euro Lösegeld zu spenden. Benjamin selber wird schließlich befreit, er hatte die ganze Zeit ein recht komfortables Versteck mit reichlich Verpflegung.

Die Kritik

Mit 8,1 Millionen Zuschauern war "Machtlos" bei seiner Erstausstrahlung am 6. Januar 2013 durchaus ein erfolgreicher Tatort. Weil parallel der ZDF-Mehrteiler "Das Adlon" lief, musste er mit Platz zwei der Top-Quoten an diesem Sonntag vorlieb nehmen.

Die Kritiker nahmen "Machtlos" im Wesentlichen positiv auf. Der Tatort verzichtet weitgehend auf spektakuläre Krimi-Elemente und wird durch die weglaufende Zeit zum Psycho-Spiel. Das unterscheidet den Berliner Tatort von anderen Folgen der Krimi-Reihe, ist jedoch nicht jedermanns Sache. "Trotzdem: ein sehr mutiger Tatort ist das. Wer Klamauk und Krach mag, wird nicht dabeibleiben. Wer die Stille erträgt, wird die Stille genießen", fand die Süddeutsche Zeitung.

Die Schauspieler

Hauptkommissar Till Ritter
© rbb/GORDON
Hauptkommissar Till Ritter
Dominic Raacke
Hauptkommissar Felix Stark
© rbb/Christine A. Maier
Hauptkommissar Felix Stark
Boris Aljinovic
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Einsatzleiter Baumann
Rainer Sellien
Linda Steiner
© WENN
Linda Steiner
Lena Stolze
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Jo Schelling
Sabin Tambrea
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junge Polizistin
Antje Widdra
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Michael Braun
Jakob Walser
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Herr Belling
Ulrich Voß
Uwe Braun
© ARD
Uwe Braun
Edgar Selge
Lutz Weber
© rbb/Julia von Vietinghoff
Lutz Weber
Ernst-Georg Schwill
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Frau Mayer
Siir Eloglu
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Herr Schneider
Peter Atanassow
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Frau Schmidt
Katrin Hansmeier
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Hermann Steiner
Horst-Günter Marx
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Frau Weinert
Katerina Poladjan
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Benjamin Steiner
Mika Seidel

Die Filmcrew

Regie: Klaus Krämer
Drehbuch: Klaus Krämer
Kamera: Thomas Frischhut

Zuschauer und Quoten

Quote bei der Erstausstrahlung: 21,1% (8,01 Mio. Zuschauer).
Unter allen Tatorten ist das der 788. Platz (586. Platz seit 1990).
Unter allen Tatorten aus Berlin ist es der 59. Platz (43. Platz seit 1990).

Durch das Privatfernsehen seit Mitte der 1980er Jahre und die Deutsche Wiedervereinigung sind die Quoten neuerer Tatorte mit den alten Folgen nur bedingt vergleichbar. Neben der absoluten Platzierung weisen wir bei neueren Tatorten daher auch den Platz seit 1990 aus.
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