Erste Klappe für neuen Tatort aus Berlin

Neuer Fall für Till Ritter (Dominic Raacke) und Felix Stark (Boris Aljinovic): Die Berliner Tatort-Kommissare suchen den Absender einer Briefbombe.

© rbb/Julia von Vietinghof

Neuer Fall für Till Ritter (Dominic Raacke) und Felix Stark (Boris Aljinovic): Die Berliner Tatort-Kommissare suchen den Absender einer Briefbombe.
11.06.2013 · von

Eine Briefbombe tötet einen kleinen Jungen, doch der Anschlag galt eigentlich jemand anderem. Die Kommissare Ritter und Stark stoßen auf einen mysteriösen Unfall in der Vergangenheit.

In Kreuzberg, Charlottenburg, Moabit und Zehlendorf wird ab heute ein neuer Tatort gedreht. Unter der Regie von Alexander Dierbach stehen neben den Hauptdarstellern Dominic Raacke und Boris Aljinovic auch Klara Manzel, Julia Koschitz und Peter Schneider vor der Kamera. Der Arbeitstitel für den 36. Fall von Till Ritter (Raacke) und Felix Stark (Aljinovic) lautet "Großer schwarzer Vogel", die Ausstrahlung ist für das Frühjahr 2014 geplant.

Private Dramen in der Vergangenheit

Darin haben es die Kommissare vom Tatort Berlin mit einem persönlichen Drama zu tun, dessen Wurzeln lange zurück liegen. Auf den Radiomoderator Nico Lohmann (Florian Panzner) und seine schwangere Lebensgefährtin (Klara Manzel) wird ein Bombenanschlag verübt. Doch durch einen Zufall stirbt nicht Lohmann, sondern ein kleiner Junge, der zufällig in der Nähe der Bombe spielte. Ritter und Stark forschen nach Feinden, die es auf den Moderator abgesehen haben könnten und stoßen auf Ulrich Kastner (Peter Schneider). Bei einem Unfall vor fünf Jahren hatte Lohmann Frau und Tochter Kastners getötet, doch die Ermittlungen verliefen damals im Sand. Wollte sich der Witwer rächen?

Doch auch im direkten Umfeld von Nico Lohmann gibt es einige Ungereimtheiten. Der ehemalige Leistungsschwimmer wurde früher von seinem überaus ehrgeizigen Vater (Hans Uwe Bauer) trainiert, beendete jedoch nach dem Unfall seine Karriere. Damals trennte sich Lohmann auch von seiner Freundin Henriette (Julia Koschitz). Kommt sie mit dem neuen Glück ihres Ex-Freundes nicht zurecht?

Die Story klingt nach einem klassischen Whodunnit-Krimi, der scheinbar ohne übertriebene Sozialkritik auskommt. Wenn es der Berlin-Tatort schafft, die vielen Figuren glaubhaft einzuführen und keine allzu überraschenden Wendungen ins Drehbuch eingebaut werden, könnte "Großer schwarzer Vogel" eine der besseren Folgen aus der Hauptstadt werden.

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