Drehstart für neuen Dortmund-Tatort "Sturm"

Bombenalarm in der Dortmunder Innenstadt: Martina Bönisch (Anna Schudt) und Peter Faber (Jörg Hartmann) müssen den neuen Fall "Sturm" unter großem Zeitdruck lösen.

©WDR/Thomas Kost

Bombenalarm in der Dortmunder Innenstadt: Martina Bönisch (Anna Schudt) und Peter Faber (Jörg Hartmann) müssen den neuen Fall "Sturm" unter großem Zeitdruck lösen.
12.04.2016 · von

Seit heute laufen die Dreharbeiten für den zehnten Fall des Dortmunder Teams unter dem Arbeitstitel "Sturm". Das Drehbuch stammt aus der Tastatur von Martin Eigler und Sönke Lars Neuwöhner, Regie führt Richard Huber. Noch bis zum 12. April wird gedreht, ausgestrahlt werden soll "Sturm" 2017.

Die Geschichte: Mitten in der Nacht werden in der Dortmunder Innenstadt zwei Polizisten in ihrem Streifenwagen erschossen. Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt) und ihr Team sind sofort vor Ort, von dem Täter fehlt jede Spur. Doch in einer kleinen Privatbank brennt noch Licht, möglicherweise sitzt dort ein Zeuge.

Doch niemand öffnet, Faber bricht kurzerhand ein. Er stößt auf Muhamad Hövermann (Felix Vörtler), der wie wild am Computer arbeitet und dort offensichtlich schmutzige Geschäfte betreibt. Und außerdem trägt Hövermann einen Sprengstoffgürtel und droht sich, Faber und die ganze Bank in die Luft zu jagen.

Während Hövermann weiter an den Rechnern arbeitet und Faber versucht, ihn zur Besinnung zu bringen, findet Martina Bönisch heraus, dass der Attentäter seiner Frau zuliebe zum Islam konvertiert ist. Nora Dalay (Aylin Tezel) und Daniel Kossik (Stefan Konarske) nehmen Kontakt zu Hövermanns Familie auf, seine hochschwangere Frau (Dorka Gryllus), Stieftochter (Yeliz Simsek) und sein älterer Sohn aus erste Ehe (Christian Ehrich) sollen versuchen, auf Hövermann einzuwirken. Dann kommt ein Hinweis, dass sich die Polizistenmörder in einer Moschee verschanzt haben und den Sprengsatz per Fernzündung auslösen könnten.

Tatort in Echtzeit

"Sturm" soll nahezu in Echtzeit erzählt werden, eine sehr spannende Variante. Aber ob ein Dortmund-Tatort, der nicht von Jürgen Werner geschrieben ist, das Niveau der Vorgänger erreichen kann? Wir sind gespannt!

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