Die Wahrheit über Leichen-Rekorde im Tatort

Til Schweiger will einen neuen Leichen-Rekord im Tatort aufstellen - aber die Messlatte liegt hoch.

©NDR/Marion von der Mehden

Til Schweiger will einen neuen Leichen-Rekord im Tatort aufstellen - aber die Messlatte liegt hoch.
08.01.2014 · von

Am 9. März sehen wir zum zweiten Mal Til Schweiger im Einsatz als Hamburger Tatort-Kommissar Nick Tschiller. In "Kopfgeld" soll wieder fleißig geblutet und gestorben werden, schon das Debüt "Willkommen in Hamburg" geizte nicht mit Leichen. "bild.de" schreibt, die sieben Toten im Tschiller-Tatort seien der bisherige "morbide Rekord". Schweiger habe versprochen, dass es im neuen Fall mehr als sieben Tote geben soll, was das Portal über den neuen "Leichenrekord" jubeln lässt.

Es ist noch nicht so lange her, dass ein Wien-Tatort ebenfalls mit der Anzahl der Todesopfer Schlagzeilen machte. "Kein Entkommen" von 2012 erregte die Gemüter, weil es in 90 Minuten sage und schreibe 15 Leichen gab. Dieser Tatort gilt seither als der unrühmliche Rekordhalter. Seinerzeit gab sogar Jan Josef Liefers alias Professor Boerne zu, dass 15 Tote schon ein bisschen viel seien. Auch andere Tatorte übertrafen den Schweiger-Krimi schon deutlich, unseren Berechnungen nach liegt "Willkommen in Hamburg" mit sieben Toten auf dem fünften Platz.

2014 wartet ein neuer Rekord - vermutlich aus Wiesbaden

Am Ende der Rekord-Meldung wird noch frohlockt: "Den Leichen-Rekord für 2014 hat er jedenfalls schon so gut wie sicher..." Dann müsste Tschiller sich in seinem zweiten Fall aber deutlich steigern, denn ebenfalls in diesem Jahr soll "Butterfly - Im Schmerz geboren" aus Wiesbaden gezeigt werden. Bereits im Juni verriet Hauptdarsteller Ulrich Tukur, dass es in seinem Tatort sage und schreibe 47 Tote geben solle. Wir sind gespannt, ob Nick Tschiller das wirklich übertreffen wird.

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