ARD weist Gerüchte um Tatort-Einsparungen zurück

ARD-Programmdirektor Volker Herres tritt Gerüchten um Einsparungen beim Tatort entschieden entgegen.

© ARD/BR/Theresa Högner

ARD-Programmdirektor Volker Herres tritt Gerüchten um Einsparungen beim Tatort entschieden entgegen.
24.07.2014 · von

"Die Tatort-Krise" titelte die "Bild"-Zeitung gestern und schrieb, dass die ARD bei ihrem Flaggschiff kräftig sparen will. Mindestens vier Folgen weniger pro Jahr sollen gedreht werden, hieß es da. Das sorgte bei vielen Tatort-Fans für Unverständnis, gerade angesichts der immer neuen Rekord-Quoten und den deutlich gestiegenen Gebühren-Einnahmen.

Nach einem schnellen Dementi kam nun ein ausführliches Statement der ARD, in dem die Gerüchte um Einspar-Pläne entkräftet werden. "Diese Spekulationen entbehren jeglicher Grundlage" heißt es da. In den letzten Jahren sei die Zahl der Erstausstrahlungen weitgehend stabil gewesen, so auch 2014.

Nach dem "Bild"-Bericht hatte sich die Produzentenallianz besorgt gezeigt. ARD-Programmdirektor Volker Herres sagte dazu: "Beim erfolgreichsten Krimi im deutschen Fernsehen gibt es weder eine Krise, noch werden wir die Anzahl der Erstausstrahlungen beim 'Tatort' und beim 'Polizeiruf 110' reduzieren. Im Gegenteil, wir produzieren seit 2013 sogar zusätzlich mit Hilfe der ARD Degeto einen 'Weihnachts-Tatort'. Ab 2015 werden wir an Feiertagen, auf denen bisher Wiederholungen liefen, sogar vier zusätzliche, von der ARD Degeto koproduzierte 'Tatorte' zeigen."

Weiter sagte Herres in der ARD-Mitteilung: "Auch einen Mangel an geeigneten Stoffen haben wir nicht beklagt. Wenn sich die Produzentenallianz also ob eines Berichts in der 'Bild'-Zeitung darüber 'verwundert' zeigt, hätte sie besser unsere Auskunft dazu abwarten sollen, bevor sie an die Öffentlichkeit geht."

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